The Plural of Dignity – Interview with Angelika Krawczyk, co-organiser of the Women’s March in Kraków

[As always, English version below. Header by Agata Jabłońska]

Die Rosen, die Frauen am 08. März in Geschäften, im Büro und am Frühstückstisch überreicht bekamen, liegen teilweise im Müll. Von den Straßen sind die Transparente, der Lärm und die Menschenmassen verschwunden. Der Internationale Weltfrauentag ist vorbei. Die Gründe, ihn zu begehen, sind es nicht. Zum 100. Mal jährt sich 2018 in Polen das Jubiläum zum allgemeinen Frauenwahlrecht. Demonstriert wird trotzdem, immer noch und wieder.

Dass das so bleibt, dass immer wieder auf Missstände und Verletzung von Frauenrechten hingewiesen wird, das hat sich die Gruppe Manifa zum Ziel gesetzt. Manifa ist kurz für “Manifestacja”, also Demonstration, und ist ein loser Zusammenschluss junger Menschen für feministischen Aktivismus.

Angelika Manifa
Angelika Krawczyk

Sie organisieren Märsche, Talkrunden, Solipartys und sind vor allem in verschiedenen polnischen Großstädten aktiv. Zur Krakauer Manifa gehört auch die 18-jährige Angelika Krawczyk, queere Schülerin und Bücherwurm. Sie ist neu bei der Manifa, schreibt Pressemitteilungen, macht die Kasse – und hat wie die anderen im Team lange am Manifest gefeilt, das die Hauptanliegen der bereits 14. Krakauer Manifa mit dem Titel O godność moją i twoją (Für deine und meine Würde) zusammenfasst. Einen Tag vor der großen Demo treffe ich sie auf eine heiße Schokolade. Ein Gespräch über Wertschätzung, Reizthemen und Hausarbeit:

 

Das Motto des Protests dieses Jahr ist “Für deine und meine Würde”. Würde ist ein zentraler, gern universell benutzter Begriff in vielen Verfassungen, in politischen Reden und UN-Konventionen. Worin unterscheiden sich “deine” und “meine Würde” im Kontext der Manifa?

Es geht nicht darum, dass es unterschiedliche Arten von Würde sind. Es ist vielmehr so, dass meine Beteiligung an der Manifa, an einem Protest, nicht nur ein Kampf um meine eigenen Rechte ist. Ich marschiere auch für deine Angelegenheiten mit, z.B. wenn du nicht dabei sein kannst, wenn du nicht offen für deine Rechte protestieren kannst.

Beispielsweise geht es bei der Manifa auch darum, den Zugang zu sicherer, legaler Abtreibung zu garantieren. Aus meiner persönlichen Perspektive würde ich sagen, dass ich diesen Eingriff für mich eher nicht in Anspruch nehmen würde, aus verschiedenen Gründen. Ich weiß auch, dass es nicht absehbar ist, dass ich schwanger sein werde und mich damit beschäftigen muss.

Das “müsste” mich also nichts angehen. Meiner Meinung nach ist das auch ein Verständnis, das leider viele Menschen haben: Es betrifft mich nicht persönlich, also ist es nicht mein Problem. Aber da ich will, dass jede Frau in einem würdevollen Verhältnis mit ihrem Körper und ihrem Leben stehen kann, kämpfe ich für diese Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch für sich in Erwägung ziehen.

Wenn ich finde, dass es mir gut geht, ich mich in einer entspannten finanziellen Lage und in einem stabilen familiären Umfeld befinde, und ich allein dadurch enorme Privilegien habe, die ein großer Teil von Frauen nicht hat, dann geht mich das sehr wohl an, wie es denen im Leben ergeht. Und wenn ich die Möglichkeit habe, für sie zu protestieren, dann mache ich das.

Der Zugang zu legaler und sicherer Abtreibung ist Teil eures Manifests, welches ihr zum Anlass der Demonstration herausgegeben habt. Was sind weitere Kernthemen, für die ihr dieses Jahr auf die Straße geht?

Erstmal ist es wichtig zu betonen, dass Gerechtigkeit und Teilhabe kein Kuchen sind. Wenn Frauen oder Personen, die sich als LGBT definieren, mehr Rechte bekommen, nehmen sie niemandem etwas weg damit.

Im Manifest bemängeln wir, dass die Arbeit von Müttern von der polnischen Bevölkerung immer noch nicht als Arbeit anerkannt wird. Weil die Erziehung der Kinder als in sich bereichernde Pflicht gesehen wird, weil das aus der Tradition so gewachsen ist. Nach Meinung vieler vor allem Konservativer lässt sich auch nichts mehr ändern. Und wir sagen eben: doch! Wenn eine Frau nicht ihre eigene Einnahmequelle hat, sie zuhause ist und sich um drei Kinder kümmert, dann finden wir, dass sie dafür eine Entlohnung verdient.

Klar, sie erzieht ihre eigenen Kinder. Aber sie erzieht auch Bürger*innen, künftige Wähler*innen, Arbeiter*innen, Ärzt*innen und Lehrer*innen. Sie erzieht Menschen, die an der Entwicklung der Gesellschaft beteiligt sind. Also sollten wir das der Mutter als Gesellschaft auch absichern können.

Wir kämpfen außerdem für sexuelle und ethnische Minderheiten, für Transmenschen und Menschen mit Behinderung. Als Manifa liegen uns natürlich vor allem die Frauen in diesen Gruppen am Herzen, aber wir wollen Gleichberechtigung für alle. Es wird lange dauern, diese zu erreichen, aber das ist unsere Utopie.

Das Motto „Für meine und deine Würde“ bezieht sich also nicht nur auf Frauen.

Es bezieht sich auf alle. Unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, ethnischer Zugehörigkeit. Es geht um Menschenwürde.

Feministisches Engagement wird nicht immer nur positiv aufgefasst. Hast du das schon persönlich zu spüren bekommen?

Ich persönlich habe noch keine Stigmatisierung bezüglich meiner Arbeit erlebt. Das liegt wohl auch daran, dass sich relativ wenige Menschen in meinem Umfeld dafür interessieren. Aber wenn es um die Forderungen geht, die wir im Manifest haben, die wir durchsetzen wollen, selbstverständlich stoßen wir da auf Unmut, werden beschimpft, manchmal sogar bedroht. Vor allem, wenn es um die Reizthemen Abtreibung und LGBT-Rechte geht.

Und ich will eigentlich nicht generalisieren, aber in dem Moment geht das einfach nicht anders: Meistens sind das Männer, die sich daran stoßen, dass Frauen für ihre Rechte einstehen, dafür aktiv werden und nicht stillhalten. Und da kommen Männer oft mit hämischen Bemerkungen wie “Du bist so eine starke, unabhängige Feministin, ja? Dann trag mir den Kühlschrank hoch in den vierten Stock!”

Hast du den Eindruck, dass man als Feministin in Polen auf mehr Hindernisse stößt als in anderen Ländern?

Ja, das würde ich so sagen. Aber ich habe auch den Eindruck, dass eben dieses Hindernis in uns eine Art Energie weckt, noch mehr Menschen für Feminismus zu begeistern. Es ist dynamischer. Ich glaube, je schwieriger die Lage in einem Land für Frauen und sexuelle Minderheiten ist, desto größer ist das Aufbegehren. Ein gutes Beispiel ist der “Czarny Protest”, ein wirklich unbeschreibliches Ereignis. Frauen sind endlich für ihre Rechte auf die Straße gegangen, zu Zehntausenden. Und ich glaube, damit wurde eine Welle von Feminismus losgetreten, die so schnell nicht in Vergessenheit gerät.

Nun ist es ja so, dass der Name Manifa, kurz für Manifestacja, an die Demos in den 80er Jahren erinnern, die sich gegen die Regierung gerichtet haben. Würdest du sagen, dass es sich bei der Manifa in Krakau um eine Demo handelt, die sich der herrschenden Partei widersetzt?

Absolut. Vor allem, wenn man in Betracht zieht, dass die Regierung von der politischen Rechten dominiert wird, die meiner Ansicht nach gegen Frauen oder sexuelle Minderheiten agiert. Das sieht man zum Beispiel an den ständigen Versuchen, die Abtreibungsgesetze zu verschärfen¹. Oder daran, dass sich trotz zahlreicher, jahrelanger Versprechungen der vorherigen Regierungspartei Platforma Obywatelska immer noch nichts in die Richtung eingetragener Partnerschaften für gleichgeschlechtliche Paare getan hat. Das ist für mich als queere Frau eine sehr persönliche Angelegenheit, wenn meine potenzielle Ehe mit einer Frau in Polen nicht gültig wäre. Aber ich glaube aus politischer Sicht, dass das innerhalb der nächsten 5 bis 10 Jahre nichts wird. Dabei hat eine Umfrage letztes Jahr ergeben, dass 53% der Befragten²  für die Einführung eingetragener Partnerschaften für gleichgeschlechtliche Paare wäre.

Hast du also eine gewisse Hoffnung, dass sich Polen in Zukunft in eine progressivere Richtung entwickelt?

Der Hoffnungsschimmer ist immer da. Besonders, wenn man bedenkt, dass allein 2015 drei neue, dynamische Parteien gegründet wurden³, ich selbst bin Mitglied von einer. Eine von ihnen sind für die Ehe für alle, eine weitere will zuerst eingetragene Partnerschaften und dann die Ehe für alle. Aber inwiefern diese Gruppen und auch die Umfrage repräsentativ sind für die ganze Gesellschaft, das wage ich zu bezweifeln. Ein großer Teil der polnischen Bevölkerung ist weiterhin mit den Haltungen rechter Parteien einverstanden.

Ich möchte trotzdem an eine bessere Zukunft glauben. Ich würde sagen, dass ich mich in sehr progressiven Kreisen bewege und die Leute, die ich dadurch kenne, geben mir Zuversicht. Das sind künftige Wähler*innen und mit kommenden Generationen ist diese Entwicklung nicht aufzuhalten. Meine Generation will wirklich was ändern. Sie will ihre Rechte.

Welche Möglichkeiten hat die Manifa in dieser Entwicklung?

Ich denke, sie kann ein Bindeglied sein zwischen den großen Ikonen des Feminismus in Krakau und jungen Leuten. Allein, als ich angefangen habe, mich in einem aktivistisch-feministischen Umfeld zu bewegen, lernte ich so viele unglaubliche, inspirierende Frauen und Männer kennen. Sie haben so viel für Krakau und für Polen getan und wollen noch so viel mehr bewegen. Da hatte ich gleich noch mehr Motivation, mich einzubringen. Die Manifa ist also eine gute Vermittlerin auch für die, die vielleicht noch nicht ganz überzeugt sind, die aber Lust haben, etwas zu verändern.

*

Während der Demo selbst lag ich verschnupft im Bett. Laut der regionalen Zeitung Dziennik Polski haben sich dem Zug durch die Innenstadt rund 200 Personen mit Transparenten und Gesängen angeschlossen. Eine kleine Gruppe von Abtreibungsgegner*innen bildete eine Gegendemonstration zur Manifa, zu Auseinandersetzungen kam es aber nicht. Das Organisationskomitee feiert die 14. Manifa als Erfolg, Angelika selbst sagte nach der Demo, sie sei “unglaublich zufrieden”.

¹ Obwohl die radikale Petition einer Bürgerinitiative, Abtreibungen ganz abzuschaffen, erst Oktober 2016 abgelehnt wurde, gab es im Januar 2018 erneut Vorstöße zur weiteren Einschränkung.
² Repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IPSOS
³Razem, Nowoczesna und Kukiz’15

 

[EN]

Header by Agata Jabłońska

Some of the roses women were gifted on March 8 are in the bin already. In the city centres, there is no trace of posters, banners or riot. International Women’s Day has passed. The reasons to celebrate it have not. In 2018, women’s suffrage has its 100th anniversary in Poland and women are taking to the streets, still and again.

Being uncomfortable, pointing out injustices and not turning one’s back on the violation of women’s rights – that is the goal that Manifa set for themselves. Manifa is short for “Manifestacja”, demonstration. It is a loose association of young people to promote feminist activism.

Angelika Manifa
Angelika Krawczyk

They organise marches, panels, partys and are predominantely active in Polish metropolitan areas. Angelika Krawczyk is a new member in the Kraków Manifa group, merely 18 years old, queer and bookish. She’s the treasurer, but also writes press notices and has – together with other members of the group – spent many hours on the formulation of the Manifest. It combines the main concerns of the 14th Kraków Manifa under the slogan O godność moją i twoją (For my and your dignity). A day before the big protest, I met up with her for a hot chocolate to chat about appreciation, touchy issues and household chores:

 

This year’s slogan is “For my and your dignity”. Dignity is a term that is central to constitutions, speeches and international conventions. It often comes with an universality claim. So how do “your” and “my dignitiy” differ in the context of Manifa?

It’s not about different kinds of dignities. It’s about the fact that for me, taking part in a protest is not just about me and my own rights. I also march for your concerns, e.g. if you cannot participate for whatever reasons or if you cannot speak up openly about what matters to you.

For example, Manifa emphasises the need for safe, legal abortions. From my point of view, I wouldn’t necessarily take this procedure into consideration for myself, for many different reasons. But I also know it’s not very probable I’ll be pregnant one day and that it’s unlikely that I’ll have to deal with this.

So it doesn’t “have” to bother me, right? Unfortunately, that’s a notion many people have: It doesn’t affect me personally, so it’s none of my business. But since I want every woman to have a dignified relation to their body and their lives, I fight for those women, who entertain the idea of an abortion.

I see that I’m well off financially and that I am lucky to live within stable family conditions. That I have privileges many women don’t have and that solely for that I do have to care about them and about their lives. And when I have the possibility to march for them, I will do this.

The access to safe and legal abortions is part of your Manifest, that you published on the occasion of the protest. What are the other principal concerns that give you reason to go out and protest?

First of all I feel it’s important to say that justice and participation aren’t some kind of cake. If women or people who identify as LGBT get more rights, no one is harmed or loses their already established rights.

In the manifesto we accuse that the Polish civilisation still doesn’t consider mothers’ work ‘proper‘ work. Because the education of children is seen as rewarding in itself, because it’s seen as a result of tradition. Many people, especially Conservatives, naturalise this and say this cannot ever be changed. We disagree: It can change! If a woman doesn’t have her own source of income, if she’s at home and takes care of children, we clearly endorse she derserves a remuneration.

Sure, she educates her own children. But she also educates citizens, future voters, worker, doctors and teachers. She educates people who take part in developing a society. So a socjety should be able to back her.

Apart from that, we fight for sexual and ethnic minorites, for transpeople and people with disabilities. As Manifa we naturally put emphasis on the women in mentioned groups, but we want equal rights for everyone. It will take long to accomplish that, but that’s our utopia.

So your slogan “For my and your dignity” is not just about women.

It’s about everyone and independent from gender, ethnicity, sexual orientation, or the likes. It is about human dignity.

Feminist activism doesn’t always generate positive reactions. Have you had to deal with this in your first months at Manifa?

Personally, not that much. I think part of the reason is that few people in my personal surroundings really care about it. But when it comes to the actual claims we make as Manifa, definitely. We get negative comments, are stigmatised, insulted, sometimes even threatened. Especially when we’re talking about abortions and LGBT rights – for some people, those are notoriously touchy subjects.

And I really don’t mean to generalise here, but in this moment there’s no way around: Mostly it’s men who are annoyed about women seeking to stand up for their rights, who become active and won’t keep silent. That’s when they come up with witty comments like: “Yeah so you’re a strong, independent feminist? Carry that fridge to the fourth floor for me, then!”

Do you feel like it’s harder to be a feminist in Poland than in other countries?

I’d say so. But I also think that the obstacles we face create some kind of energy within us to make the feminist movement even stronger. It’s very dynamic. I think a greater oppression of women and sexual minorities within a certain country creates an even bigger riot. The “Czarny Protest” is a great example, a truly fantastic event. Women took to the streets in the tens of thousands. This, I think, kicked off a wave of feminism that won’t be forgotten for a long time.

Manifa, short for Manifestacja, shares their name with an 80s protest movement that was decidedly anti-government. Do you consider the Kraków Manifa an equally anti-government protest?

Definitely, taking into consideration that the government is dominated by the political right, which has strong anti-women, anti-LGBT tendencies. Just take a look at their attempts to restrict the Polish abortion law even more¹. Or the sheer fact that, although already the last party in charge, Platforma Obywatelska, had promised it for years, same-sex unions are still not legalised.

For me as a queer woman, it is heartbreaking to imagine that a potential marriage with a woman could in no way be legalised in Poland. Judging from a political point o view, I don’t think it’s realistic to expect much in this area for the next 5 to 10 years. And yet, a study revealed that around 53% of the Polish population were in favour of same-sex unions.

So you have hope for a more progressive development in Poland?

There’s always a silver lining. Especially if we keep in mind that 2015 alone three new, dynamic parties were founded³. I am a member of one of them myself. One of them is in favour of the marriage for same-sex couples, another one wants to properly install same-sex unions first. Though I wonder how representative the survey and these movements are for society as a whole. A majority of the Polish population still agrees with right-wing policies. Still, I want to believe it’s changing.

I’d say that I surround myself with really progressive people and they give me hope for the future. They are future voters and with the development of the coming generations, this tendency will be unstoppable. My generation is ready for change. It wants their rights.

What position does Manifa take in this development?

I think it can be a link between the great feminist icons in Kraków and young people. Getting involved in feminist activism, I got introduced to so many incredible, inspiring women and men. They did so much for Kraków, for Poland in general and are ready to do more. That thrilled me and motivated me even more to participate. Manifa can also be an intermediary for those, who maybe aren’t quite convinced yet, but still want to incite change.

*

During the protest itself I was sick in bed. According to the regional paper Dziennik Polski around 200 people took part in the march, singing and equipped with banners. A little group of pro-life-activists tried to counter the protest, but no conflict arose. The organisers celebrate their 14th march as a success. Angelika told me after the protest she was “incredibly content” with how it went.

¹Although the radical petition in favour of a total abortion ban, issued by a citizen group, was rejected by the parliament in late 2016, new pushes towards a more restrictive law were brought forward in January 2018.
²Representative survey by polling firm IPSOS including roughly 1000 participants.
³Razem, Nowoczesna and Kukiz’15

 

 

 

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