Haltung auf Heels: Wie das Magazin “Wysokie Obcasy” die Abtreibungsdebatte in Polen verändert

English version below!

[Der Header ist von Gregorz Żukowski und zeigt den sogenannten “Schwarzen Protest” (“Czarny Protest”) 2016 in Warschau. Schwarze Regenschirme und Kleiderbügel – letztere als Verweis auf brutale Methoden, auf die Frauen ohne Zugang zu sicherer Abtreibung zurückgreifen – wurden zum Symbol der Demonstrationen.]

Das Cover der aktuellen Ausgabe der Frauenzeitschrift Wysokie Obcasy (“Hohe Absätze) ist pastellrosa, darauf drei junge, hübsche Frauen. Sie schauen selbstbewusst in die Kamera, eine von ihnen lächelt breit. So weit, so normal. Dass sich soziale Netzwerke und polnische Medien zurzeit so daran reiben, dass sie toben und feiern (vor allem aber toben), liegt am Aufdruck der T-Shirts der Frauen: Aborcja jest OK. Abtreibung ist okay. Und es liegt daran, dass diese drei Frauen keine Models oder Schauspielerinnen sind, sondern das Aborcyjny Dream Team, eine Gruppe von Aktivistinnen.

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Die aktuelle Ausgabe der “Wysokie Obcasy”

Die Geschichte wechselt zwischen Interviews mit Ärzt*innen, dem Werdegang der Aktivistinnen, und expliziten Beschreibungen einer Abtreibung, zitiert aus dem Forum Kobiety w Sieci, Frauen im Netz. Das Forum soll ein sicherer Ort sein, in dem sich Frauen offen austauschen können, ohne dass ihre Gründe angezweifelt oder ihre Entscheidungen verurteilt werden. Ein Ort, der als Vorbild für gesellschaftliche Debatten über Abtreibung dienen kann? Oder polarisiert das Thema so stark, dass ein sachlicher Diskurs unmöglich wird? Um das zu beantworten, schaue ich mir paar Reaktionen auf den Artikel genauer an. Was löst die Titelgeschichte aus? Und was sagt sie darüber aus, wie in Polen über Abtreibungen gesprochen wird, was erlaubt ist und was Tabus bricht?

Polen hat eins der strengsten Abtreibungsgesetze in Europa

Sexualität, Geschlecht, Religion, Familie: Bei so vielen Ebenen von Intimität ist es nicht verwunderlich, dass so eine Titelgeschichte in Polen für Aufregung sorgt. Erst 2016 war eine Bürgerinitiative zum absoluten Verbot von Abtreibungen so erfolgreich, dass im Parlament darüber abgestimmt wurde. Nach dem großen “Schwarzen Protest“, bei dem zehntausende Frauen für ihre reproduktiven Rechte auf die Straße gingen, wurde der Vorschlag abgelehnt. Doch auch ohne diese Änderung gehört das Abtreibungsgesetz in Polen zu den strengsten in Europa. Ein Schwangerschaftsabbruch ist nur möglich, wenn die Frau vergewaltigt wurde, der Fötus schwer behindert ist oder das Leben der Schwangeren in Gefahr ist. Die aktuelle Regierung führte zudem ein, dass die Pille danach wieder rezeptpflichtig ist und strich Subventionen für in-vitro-Befruchtungen.

Vor diesem politischen Hintergrund stellt Wysokie Obcasy die Arbeit der Frauen auf dem Cover vor, die durch Polen ziehen und versuchen, Schwangerschaftsabbrüche von ihrem Stigma zu befreien. Sie hören sich die Geschichten von Frauen an, die abgetrieben haben und bieten Informationen zur sicheren, selbst durchgeführten Abtreibung mit Tabletten. Diese Methode wird etwa in Deutschland oder Frankreich genutzt, die Medikamente selbst sind online erhältlich. Laut Artikel ist der begrenzte Besitz von in Polen nicht zugelassenen Arzneimitteln nicht strafbar und bietet somit ein legales Schlupfloch für Frauen, die ungewollt schwanger geworden sind.

Das Thema der Story? Kein Thema.

Argumentiert wurde in den Artikeln, die ich mir angeschaut habe, meist auf zwei, nicht immer trennscharfen Ebenen:  Form und Inhalt. Die Abtreibungsdebatte an sich ist zu komplex, um sie anhand eines Blogposts abzuarbeiten. Deswegen möchte ich mehr auf die Art der Darstellung des Themas konzentrieren. Das ist durchaus bequem, denn: Es geht nicht um die Titelgeschichte, sondern um das Cover. Auch wenn in einigen Reaktionen aus den ersten Sätzen des Artikels zitiert wurde, wurde fast ausschließlich über die Aussage: Aborcja jest OK diskutiert.

Vor allem seitens der Politik kam die Antwort, die ich am ehesten erwartet hatte: Die Ablehnung der Aussage, dass Abtreibung okay sei. So twitterte etwa Beata Mazurek, die Pressesprecherin der Regierungspartei Prawo i Sprawodliwość: “Ich finde – und ich habe ein Recht dazu – dass Abtreibung nicht okay ist. Und ich werde darüber sprechen, weil ich auch ein Recht dazu habe. Abtreibung ist ein Übel!!”

Unabhängig davon, wie man ihre Haltung zum Thema selbst findet, finde ich es an dieser Stelle bemerkenswert, wie sie die Redefreiheit hier gleich zweimal hervorhebt. Dies tut sie dabei als Vertreterin einer allein regierenden Partei und einer Meinung, die im erzkatholischen Polen auf viel Zustimmung treffen dürfte. Dennoch präsentiert sie ihre Aussage als Akt des Widerstands, als hätte sie Sorge, mit ihrem Standpunkt verdrängt zu werden.

Der nächste Vorwurf wird interessanterweise auch von vielen Autorinnen gemacht, die sich selbst als Feministinnen bezeichnen. Ewa Bukowiecka-Janik vom Online-Portal wirtualnapolska und Aleksandra Klich von der Gazeta Wyborcza unterstellen der Redaktion von Wysokie Obcasy Bevormundung. Aborcja jest OK, das sei ein Schritt zu weit, sagt Bukowiecka-Janik, und würde – ganz und gar unfeministisch – Frauen diktieren, wie sie sich bezüglich Abtreibungen zu fühlen haben. Mit dieser Ausgabe würde die Zeitschrift sich vom objektiven Journalismus weg, hin zum “Feminazismus” bewegen. (Wie man als vermeintliche Feministin einen solchen Ausdruck benutzen kann, ist mir schleierhaft, aber das nur am Rande.)

Ein “OK”, das reizt

Vor dem Hintergrund einer so starken Reaktion ist es erstaunlich, dass auf den T-Shirts wirklich das eher vorsichtige Wort OK steht. Dass auf den T-Shirts lieber gar nichts stehen sollte, findet Aleksandra Klich. Den eigenen Standpunkt auf drei Wörter zu reduzieren führe zu Trivialisierung. Auch Klich ist für den Zugang zu Abtreibungen, auch sie möchte nicht in einem “theokratischen Land leben, in dem mir die Wahl genommen wird”. Aber in einem bei diesem Thema so gespaltenen Land gehe es nicht darum, einen “Krieg um die Abtreibung” zu führen, sondern Befindlichkeiten von Andersgesinnten mit Respekt zu behandeln. Spannend finde ich hier vor allem die Rolle von Aleksandra Klich, Autorin für die Gazeta Wyborcza. Das ist nicht einfach irgendeine Tageszeitung, sondern erstens eine der größten in Polen und zweitens genau die Zeitung, als deren Samstagsbeilage Wysokie Obcasy erscheint.

Ja, der Artikel (nicht, dass dieser in dieser Debatte groß Thema wäre) stellt sich offen auf die Seite von ungewollt Schwangeren, die eine Abtreibung wollen. Aber diese Titelgeschichte existiert nicht in einem leeren Raum, isoliert von anderen Publikationen, die Gegenpositionen vertreten – selbst im eigenen Verlagshaus. Wo also verläuft die Grenze des Sagbaren? Wo verhält eine Redaktion sich a) zu unfeministisch, weil sie angeblich Frauen eine Meinung vorschreibt und b) zu feministisch, wenn “objektiver Journalismus” keine Option mehr ist und die Gefühle der religiösen Mehrheitsgesellschaft verletzt werden?

Abtreibungen ablehnen und das Cover befürworten? Geht.

Der Journalist Marcin Dżierzanowski sieht das genau umgekehrt: persönlich kein Befürworter von Abtreibungen, aber Fan der Aufmachung. Seiner Meinung nach ist es das gute Recht von Personen mit vom Mainstream abweichenden Meinungen, in die Mitte zu streben und sich Platz verschaffen zu wollen. Es würde eine Demokratie erst lebendig machen, wenn Minderheiten den Status Quo der Mehrheitsgesellschaft hinterfragen und ihre eigenen Ideen einbringen – ohne die Mehrheit dabei unbedingt diplomatisch überzeugen zu wollen. Für mich bildet dieser Text das Gegenstück zu Klichs Artikel: Nicht die Befindlichkeiten der Mehrheit sollen hier berücksichtigt werden, sondern die der Minderheit. Klich will keinen „Krieg um die Abtreibung“, Dżierzanowski findet Reibung unverzichtbar.

Diese Beobachtungen sind natürlich nicht vollständig. Die Debatte umfasst weitaus mehr Standpunkte, Tweets und Tischgespräche, mehr Wut und mehr Ausrufezeichen. All denen setzt Natalia Broniarczyk, Mitgründerin des Aborcyjny Dream Teams, entgegen, dass es darum gehe, Frauen die Angst davor zu nehmen, zu fragen und offen über ihre Erfahrungen zu sprechen. Wenn man auf diese direkte Art jemandem auf die Füße trete – geschenkt, dann sei das so. Im Grunde sei das Ziel aber, dass man endlich normal über Abtreibungen reden könne.

Wysokie Obcasy ist nicht irgendein Magazin

Man muss sich bei dieser ganzen Diskussion ins Gedächtnis rufen, dass all diese Kommentare auf den drei Wörtern Aborcja jest OK basieren. Drei Wörter, die mir in ihrem Kontext viel darüber verraten haben, wie man in der polnischen Öffentlichkeit über Abtreibung sprechen kann. Bei einem solchen Thema ist es einfach, mit wenig Aufwand eine große Kontroverse loszutreten. Kein hervorragend, kein alternativlos ist notwendig, lediglich ein OK stellt das krasse Gegenstück zum vorherrschenden Ton dar. Aber es ist nicht einfach ein OK ohne Kontext, sondern ein OK, das eine eher flüsternd ausgesprochene Meinung auf das Cover einer der meistgelesenen Zeitschriften katapultiert. Dżierzanowski spricht von Randmeinungen, die sich in die Mitte drängen – Wysokie Obcasy schafft es zumindest ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Und das schürt Ängste. Beata Mazurek und Ewa Bukowiecka-Janik fürchten ein Meinungsdiktat, das letztere mit ihrer Gegendarstellung ironischerweise bricht, Aleksandra Klich den allgemeinen Konflikt und die Einschränkung der Mehrheit.

Dass mehr über das Thema Abtreibung gesprochen wird, haben Natalia Broniarczyk und ihre Mitstreiterinnen mit einem umwerfend simplen Satz geschafft. So simpel, dass der Interpretationsspielraum riesig ist und im Zweifel die mehrseitige, umfassend recherchierte Geschichte dahinter verschwindet. Ob sich mehr Aufmerksamkeit in mehr Akzeptanz verwandelt, ist zu bezweifeln. Ob die Diskussion tabufrei und normal im Sinne des Aborcyjny Dream Team wird, auch. Aber allein die Tatsache, dass der Satz Aborcja jest OK auf dem Titel eines der größten Magazine Polens steht, dürfte die Debatte nachhaltig beeinflussen.

[EN]

[The header is by Gregorz Żukowski. It shows the “Black Protest” (“Czarny Protest”) taking place in Warsaw in 2016. Black umbrellas and clothes hangers – the latter referring to brutal measures women without access to safe abortion resort to – became symbols of the movement]

The cover of the newest issue of Wysokie Obcasy (“High Heels”), a magazine directed towards women, is powder pink and displays three young, pretty women. They look into the camera with confidence, one of them smiles. So far, so normal. So why do social networks and Polish media then get so worked up about it? The reason is the print on the t-shirts the women are wearing: Aborcja jest OK. Abortion is okay. And it’s because those three women are neither models, nor actresses, but the Aborcyjny Dream Team, a group of activists.

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The current issue of “Wysokie Obcasy”

The story develops along interviews with doctors, explores how the activist group came to be and sketches an abortion in graphic images, quoting from the forum Kobiety w Sieci, based on Women on Web. The forum is supposed to be a safe space for women, where they can exchange views without having their reasons doubted or their decisions condemned. A model place for public debates about abortion? Or does the topic polarise too much to allow for sober discussion? To figure that out, I take a closer look at some reactions to the article. What does the cover story incite? What does it say about how abortion is talked about in general, about what is allowed and what is not?

 

Poland has one of the strictest abortion laws in Europe

Sexuality, gender, religion, family: Considering the many layers of intimity it deals with, the turmoil this story causes in Poland is not surprising. It was only in 2016 that a citizens‘ initiative aiming at the total banning of abortions was so successful that it was voted on in parliament. After the “Black Protest” in which tens of thousands of women took to the streets for reproductive rights, it was dismissed. Still, Polish legislation on abortion is one of the strictest in all of Europe. An abortion is only possible if the pregnancy results from rape, if the fetus is severly disabled or if the pregnant woman’s life is in danger. Furthermore, the government in charge cut subsidy for in-vitro fertilization. Emergency contraception, which used to be readily accessible, now requires prescription.

Against this political backdrop Wysokie Obcasy portrays the work of the protagonists. They travel Poland with the intention to de-stigmatise abortions. They listen to women’s abortion stories and offer advice and guidance for medical abortion women can conduce themselves at early stages of the pregnancy. The method is used in countries like Germany and France, the drugs are available online. According to the article the limited possession of pharmaceuticals not registered in Poland is allowed and thus offers a legal opportunity for women who became pregnant involuntarily.

The point of the cover story? Not the point.

The arguments I encountered were mostly placed on two levels: form and content. The public debate on abortion in itself is too complex to just treat it in one blog post. That’s why I rather want to focus on the way the topic is presented. Which is very comfortable, honestly, because the replies are not really about the story. Even if some reactions quote the first sentences of the article, the only thing that actually made fellow journalists pick up the pen was: Aborcja jest OK.

Politicians fulfilled my expectations for the most obvious reaction: the total rejection of the idea that abortion was okay. Beata Mazurek, speaker of the government party Prawo i Sprawodliwość, said: “In my opinion – and I have a right to have one – abortion is not okay. And I will keep talking about it, because I have the right to do it. Abortion is an evil!!”

Independently from her attitude itself, I find it remarkable how she highlights freedom of speech twice here. Especially because she does it as the representative of the only party in charge, expressing an opinion that shouldn’t be too controversial in a country as Catholic as Poland. Still, she phrases her opinion as an act of resistance, as if she were worried to lose her position.

More criticism confronting the editors interestingly comes from authors who call themselves feminists. Ewa Bukowiecka-Janik, columnist for wirtualnaposka and Aleksandra Klich, writer at Gazeta Wyborcza, accuse Wysokie Obcasy of being patronising.  Aborcja jest OK takes it too far, says Bukowiecka-Janik. According to her, this very un-feminist statement dictated women how to feel about abortion. With this issue, the publication took a step back from objective journalism and a step towards being “feminazis”. (On a side note: how a feminist in their right mind could use an expression like this, is mind-boggling to me.)

An offending “OK”

Reading a reaction like this makes me wonder if the print really says “OK” and nothing way more daring. Aleksandra Klich, however, reckons there should be no print at all. Reducing one’s point of view to merely three words trivialised the matter. Kilch claims to be pro-choice as well, claims to not want to live in a “theocracy that takes away my autonomy”. But – according to her – in a country as divided as Poland it is not about waging the “war about abortion”, but to treat others‘ vulnerabilities with respect. I am intrigued by Kilch’s position here. She’s a writer for Gazeta Wyborcza, which is not just your every other newspaper, but for one it’s one of the biggest ones in Poland. Also, it’s the very paper that contains Wysokie Obcasy every Saturday.

It’s true, the article (not that it’s talked about that much) openly sides with women who became pregnant involuntarily and who want to terminante their pregnancy. But this cover story does not float through empty space, isolated from contrary opinions – even within the same publishing house. So where does the speakable have its limits? Where do editors a) not write in a way that’s feminist enough by patronising women or b) write texts that are too feminist, because they presumably undermine “objective journalism” and offend religious sentiments?

Oppose abortion, but support the cover? Sure.

The author Marcin Dżierzanowski sees it the other way round: personally against abortions, he supports the way Wysokie Obcasy tackles the topic. To his mind, it is the right of groups with marginal opinions to aim for the public, to demand space in mainstream discourses. He says a democracy only comes to life when minorities question the status quo and introduce their own ideas – without necessarily trying to convince that majority. To me, this reply constitutes the counterpart to Klich’s text: Not the sentiments of the many should be considered, but those of the few. Kilch wants to avoid a “war about abortion”, Dżierzanowski finds dissent essential.

These observations obviously aren’t complete. The debate contains way more ideas, tweets and talks, more anger and exclamation marks. All of them are set against Natalia Broniarczyk’s standpoint. The co-founder of the Aborcyjny Dream Team states that it’s the cause of the group to support women, to encourage them to ask questions and to speak openly about their experiences. If, according to her, this way of handling things offends people – then that’s okay, but just a mere side effect. The point is to make conversations about abortion more normal.

Wysokie Obcasy – not just any other magazine

One has to keep in mind that all those comments were sparked by three words: Aborcja jest OK. Three words that – in their specific context – are revealing how one can talk about abortion in Poland. With a topic like this it is easy to kick of a huge medial buzz with little effort. No splendid, no compulsory is needed, a little OK antagonises the dominant tone in this debate. But it’s not just an OK without context, but an OK that vaults a usually whispered opinion on the cover of one of the country’s most widely read magazines. Dżierzanowski talks about marginal ideas pushing for the mainstream – Wysokie Obcasy at least makes it to the centre of attention. Which terrifies people. Beata Mazurek and Ewa Bukowiecka-Janik fear the dogmatisation of opinions – which the latter ironically breaks with her critical reply. Aleksandra Klich fears general conflict and constraint of the many.

Natalia Broniarczyk and her group did manage to make people talk more about abortion. They even did it with an overwhelmingly simple phrase. A phrase so simple that there is plenty of room for interpretation. And the risk that the thorough, extensive story behind it disappears. It is not probable that more attention simply turns into more acceptance. Or that debate necesarrily becomes more normal in the group’s more compassionate and unprejudiced sense of the word. But the sheer fact that a sentence like Aborcja jest OK makes it to the cover of one of the most widely read magazines in Poland, should give the debate a substantial new spin.

 

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